Rückblicke

90 Jahre Naturfreundehaus Groitzsch

Naturfreundehaus GroitzschDie Ortsgruppe Groitzsch pachtete 1925 für 25 Jahre das ehemalige Verwaltungsgebäude des Braunkohlentiefbaues Bertagrube. Der Ausbau erfolgte durch die Mitglieder. Am 26. und 27. Juni 1926 erfolgte die Einweihung als Naturfreundehaus. Das Haus wurde 1933 von den Nazis enteignet. Viele Groitzscher Naturfreunde enagierten sich nach 1945 im Kulturbund. Das Haus diente bis vor wenigen Jahren als Wohnhaus und steht zum Verkauf. Der Naturfreunde- und Heimatverein Groitzsch bewahrt heute das Wissen über das Engagement der Naturfreunde vor Ort.

>> Geschichte zum Naturfreundehaus Groitzsch als PDF (Quelle: Amtsblatt Groitzsch, Ausgabe Juni 2012)

Weihe des Valtenberghauses am 28. Juni 1925

Das Naturfreundehaus am Valtenberg in Neukirch/Lausitz wurde vor 90 Jahren, am 27. und 28. Juni 1925, eingeweiht. Seit 2005 steht das Haus leer. Die Zukunft ist ungewiss.

Historie

>> Beitrag im Mitteilungsblatt "Der Wanderer", Ausgabe 8/1925, zur Weihe des Valtenberghauses

Eine Idee lebt!

Vor 25 Jahren wurden die NaturFreunde in Sachsen, 57 Jahre nach ihrem Verbot, wiedergegründet. Ein viertel Jahrhundert danach kamen Zeitzeugen und Historiker zu Wort, um die vergangene Entwicklung aus heutiger Sicht zu beleuchten.

FamilienOase Königstein150 naturbegeisterte Menschen folgten im März 1990 dem Aufruf von Mitgliedern des „Fachausschusses Touristik und Wandern des Kulturbundes“ zur „Neu“-Gründung der „NaturFreunde der DDR" und gründeten in Königstein/Sächsische Schweiz den Touristenverband die „Naturfreunde der DDR“. Damit war die Naturfreundebewegung 57 Jahre nach ihrem Verbot durch die Nationalsozialisten auch im Osten Deutschlands offiziell wieder erweckt. 

Geschichtskonferenz der NaturFreunde Sachsen in Königstein am 7./8. März 2015

Weiterlesen: Eine Idee lebt

Liebe Naturfreunde,

im Rahmen der im Stadtmuseum Dresden bis 12. Juli 2015 gezeigten Ausstellung zur ARBEITERFOTOGRAFIE in der Weimarer Republik hielt Joachim Schindler am 3. Juni 2015 einen Vortrag über die fotografischen Leistungen von Mitgliedern des Sächsischen Bergsteigerbundes bzw. dem Touristenverein „Die Naturfreunde“ aus den 20iger und 30iger Jahren.

Dazu gehörten u.a. Paul Gimmel, Ernst Goll, Walter Hahn, Bruno Hegewald, Herbert Köckritz, Walter Möbius, Arthur Oertelt, Richard Peter, Walter Saalfeld, Rudi Seifert, Heino Weise, Lothar Wetzel und Rudolf Zimmermann.

Die Sächsische Zeitung berichte am 17. Juni 2015 ausführlich über den Vortrag.

>> SZ-Artikel als PDF zum Download

Geschichtskonferenz am 7./8. März 2015

Begonnen hat es dereinst recht klein. Einige naturliebende und wanderfreudige Wiener Sozialdemokraten gründeten im Jahr 1895 den Touristenverein „Die Naturfreunde“ (TVDN) als „touristische Gruppe der Wiener Sozialdemokratie“. Den arbeitenden Menschen aus grauen Städten den Zugang zur Natur zu erschließen“, war das Ziel der Gründergeneration der Naturfreundebewegung vor über 100 Jahren.

1905 schlossen sich in München die ersten deutschen Naturfreunde zusammen, um die Natur als Quelle der Erholung zu erkunden. Zwischen 1909 und 1914 entstanden in Sachsen 19 Ortsgruppen.

1933, im Jahr der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wurde auch der TVDN verboten und sein Eigentum beschlagnahmt. Nach 1945 blieben die Versuche zur Wiedergründung der Naturfreundeorganisation in der Sowjetischen Besatzungszone erfolglos. Im April 1946 vereinigten sich Wanderer und Bergsteiger aus verschiedenen Organisationen zur „Antifaschistischen Touristenbewegung“. Nach der Gründung der DDR 1949 gehen die Naturfreunde wie zahlreiche andere Organisationen als Natur- und Heimatgruppen im Kulturbund oder als Touristik-, Bergsteiger- und Wandersektionen in der einheitlichen Sportbewegung auf.

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