Leipzig

90 Jahre Leipziger Naturfreundehaus

nfh-leipzigDas ist kein rundes Jubiläum, deshalb wird auch nur in bescheidenem Maße daran erinnert. Am 17. Mai 2015 ab 13.00 Uhr treffen sich die Leipziger Naturfreunde und ihre Gäste am Haus. Wir werden gemeinsam Kaffee und Kuchen genießen und anschließend eine 4,5 km lange Wanderung zur Roten Bank unternehmen. Diese Bank aus rotem Porphyr war schon in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein beliebter Treffpunkt der Naturfreunde. Der Tag klingt aus mit Grillen am Lagerfeuer und gemeinsamem Singen.

Das Haus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nachdem das erste Haus in Thammenhain während des ersten Weltkrieges aufgegeben werden mußte, bafaßten sich die Leipziger Naturfreunde nach dem Krieg erneut mit dem Hausbau. Ein Grundstück zwischen Grethen und Großsteinberg wurde erworben und 1922 mit dem Bau begonnen - ausgerechnet während der Inflation. Auf das Erdgeschoß aus selbstgebrochenen und selbstgemauerten Steinen wurde eine Lazarettbaracke aus dem 1. Weltkrieg gesetzt. Am 17. Mai 1925 war die Einweihungsfeier. Nach 1933 wurde das Haus als Hitlerjugend-Führerschule mißbraucht. Ab 1949 stand es als Jugendherberge wieder allen Wanderern offen. Nach der Wiedergründung der Leipziger Ortsgruppe 1990 erhielt sie 1996 auch das Haus wieder. Da der bauliche Zustand inzwischen nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügte, erfolgte im Oktober 2002 der Abriß und anschließend ein Neubau. Am 21. und 22. Juni 2003 wurde das neue Haus eingeweiht.


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