Sächsische NaturFreunde ermöglichen 22. Baumschule in Togo

Die NaturFreunde Sachsen haben im Rahmen ihres Landestreffens am 22./23. November 2014 in Königstein die gesammelten Spenden für ein Baumschulprojekt im westafrikanischen Togo an die NaturFreunde Deutschlands übergeben.

Mit der Summe wird eine Baumschule der togolesischen NaturFreunde im Südwesten des Landes entstehen. Mit den gezogenen Bäumen soll der Abholzung entgegen getreten werden. Für diese entstehende Baumschule werden die NaturFreunde Sachsen darüber hinaus die Patenschaft übernehmen und die Entwicklung langfristig begleiten.

In Togo gibt es etwa 3.000 NaturFreunde organisiert unter dem Dach CASE Togo – Amis de la Nature. Eines der Schwerpunktthemen der togolesischen NaturFreunde ist die Umweltbildung an Schulen.

In den vergangenen Jahren konnten die NaturFreunde bereits 27 Umweltclubs an Schulen gründen, um zu lernen wie man Abfälle vermeidet oder um mehr über die Hintergründe des Klimawandels zu vermitteln. Ein aktuelles Projekt der Organisation in Togo ist die Errichtung von Baumschulen an Gymnasien, um der Abholzung heimischer Wälder entgegenzuwirken. Diese Baumschulen werden von Schülern eingerichtet und betreut. Mit der überreichten Spendensumme kann eine weitere Baumschule entstehen. Es ist mittlerweile die 22. Baumschule, die von der deutschen NaturFreunde-Bewegung ermöglicht wird.

2013 waren sächsische NaturFreunde nach Togo gereist und hatten so die dortige NaturFreunde-Bewegung und einige der Umweltclubs kennengelernt. Auch deshalb soll es nicht die letzte Baumschule sein. In ihrer Sitzung beschlossen die NaturFreunde, für weitere Baumschulen zu sammeln. Wer das Togo-Projekt mit unterstützen möchte, kann  eine Spende auf folgendes Konto überweisen:

Empfänger: NaturFreunde Sachsen e.V.
IBAN: DE12850205000003632500
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: Baumschulprojekt Togo

Über die NaturFreunde Sachsen:

Die NaturFreunde sind ein international tätiger Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur. Die NaturFreunde wurden 1895 in Wien ins Leben gerufen. Der Verband setzt sich seit seiner Gründung für gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen ein. 1905 gründeten sich in Deutschland erste NaturFreundegruppen und 1909 entstanden ersten NaturFreundegruppen in Sachsen. Während des Nationalsozialismus war die Organisation in Deutschland verboten. In der DDR war die Bewegung nicht zugelassen, statt dessen mussten die Naturfreunde in den Kulturbund oder die Sportorganisationen ausweichen. 1990 gründete sich die NaturFreunde-Bewegung in Sachsen wieder. Heute gibt es landesweit 11 Ortsgruppen mit fast 800 Mitgliedern.

Fotos: Zentrale Baumschule der togolesischen NaturFreunde bei Kpalimé, Bilder von Anne Wolf


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