umFAIRteilen

Bündnis „umFAIRteilen – Reichtum besteuern“

Die NaturFreunde Deutschlands engagieren sich im Trägerkreis des Bündnisses „umFAIRteilen – Reichtum besteuern“. umFAIRteilen ist ein gesellschaftlich breit angelegtes Bündnis, das mehr als zehn Millionen Menschen repräsentiert, die sich schon seit Jahrzehnten für die Sicherung des Sozialstaates einsetzen.

Forderungen

Das Bündnis fordert eine dauerhafte Vermögenssteuer, eine einmalige Vermögensabgabe sowie den konsequenten Kampf gegen Steuerbetrug und Steueroasen. Mit den Einnahmen sollen Investitionen in mehr Bildung und Soziales, Pflege und Gesundheit, in bessere öffentliche Infrastruktur, sozialen Wohnungsbau und die Energiewende finanziert werden. Darüber hinaus will das Bündnis so neue Spielräume für Schuldenabbau und internationale Armutsbekämpfung geschaffen.

„Wir erwarten von der Politik, die unsoziale Verteilung von Chancen und Einkommen endlich zu beenden. Die Konzentration des Reichtums bei einigen Wenigen bedeutet immer auch Verschwendung, mehr Armut und mehr Naturverbrauch. Für uns NaturFreunde ist die soziale Frage deshalb auch eine ökologische.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands

Mehr unter: www.reichtum-umverteilen.de


Quelle: http://www.umverteilen-macht-gerechtigkeit.eu

Forderungen der NaturFreunde Deutschlands

Was wollen die NaturFreunde mit dem Bündnis UmFAIRteilen erreichen?

1. Wir wollen eine einmalige Vermögensabgabe!
Die NaturFreunde setzen sich für eine einmalige Abgabe auf große Vermögen ein. Die Abgabe soll auf private Nettovermögen, nach Abzug von Schulden, oberhalb eines Freibetrags von einer Million Euro je Erwachsenen und 200.000 Euro je Kind erhoben werden. Dadurch werden insgesamt einmalig etwa 300 Milliarden Euro Mehreinnahmen für den Bundeshaushalt möglich.

Weiterlesen: NaturFreunde-Forderungen im Bündnis UmFAIRteilen

Argumente zur Aktion Umfairteilen

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit dem Armuts- und Reichtumsbericht hat die Bundesregierung ihr Armutszeugnis vorgelegt. Die Ungleichheit zwischen Armen und Reichen hat die Form eines Champagnerglases angenommen: Laut statistischem Bundesamt sind 16 Millionen Deutsche arm, zehn Prozent der Deutschen besitzen etwa 50 Prozent des Vermögens, während rund 50 Prozent der Deutschen etwa ein Prozent des Vermögens halten bzw. Schulden haben. „Die reichen Nationen werden nicht reich bleiben, wenn die Armenhäuser der Menschheit wachsen.“ Dieses Zitat von Willy Brandt gilt noch heute. Es gilt im Großen wie im Kleinen. Eine reiche Nation wie Deutschland kann die ungerechte Verteilung von Vermögen und damit von Lebenschancen nicht mehr länger hinnehmen. Deswegen fordern die NaturFreunde Deutschlands gemeinsam mit Partnern aus Sozialverbänden, Gewerkschaften und Kirchen eine faire Verteilung von Lebenschancen.

Weiterlesen: Argumente Umfairteilen


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