Wasser:Wege

Für eine nachhaltige Freitzeitnutzung von Wasserlebensräumen

Logo Wasser:WegeWasserlebensräume und ihre vielfältige Tier- und Pflanzenwelt stehen im Mittelpunkt der 2011 von der Naturfreunde Internationale gemeinsam mit den Naturfreunden Österreich und den Österreichischen Bundesforsten gestarteten Wasser:Wege Kampagne, die in den nächsten Jahren innerhalb der Naturfreundebewegung weiter verbreitet werden soll.

Ziel des Projekts Wasser:Wege ist es, über die Besonderheiten von Gewässern und wassernahen Lebensräumen mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam zu machen und zu einem verantwortungsbewussten Freizeitverhalten anzuregen.

Bis 2015 steht pro Jahr jeweils ein Lebensraumkomplex im Mittelpunkt. Den Start bildeten 2011 Gletscher, Karst & Bergwälder gefolgt von den Themen Bäche, Flüsse & Auwälder, Seen & Uferzonen sowie Moore & Bruchwälder.

Weitere Informationen sowie Veranstaltungstermine finden sie unter www.wasser-wege.at

Broschüre "Moore und Moorwälder - verstehen, erleben, schützen"

WED LogoMoore gehören zu den vielfältigsten Le­bensräumen Mitteleuropas. Verantwort­lich dafür ist das mannigfaltige Wechselspiel zwischen Wasser und Land. Im Verlauf von Jahrtausenden entstanden durch Verlan­dung, Versumpfung und Überflutung ganz unterschiedliche Moortypen.

An die speziellen Verhältnisse in solchen „amphibischen“ Lebensräumen sind nur wenige Lebewesen angepasst. Viele dieser Spezialisten kommen nur in Mooren vor und zählen heute aufgrund des Verschwindens der Feuchtlebensräume zu den gefährdeten Arten.

Für den Menschen waren Moore lange Zeit vor allem ein Hindernis. Auf den sumpfigen Stellen konnten keine Siedlun­gen angelegt werden und auch zur landwirtschaftlichen Nutzung waren Moore kaum geeignet. So wurden die „Sümpfe“ nach und nach trockengelegt – ein Eingriff in unsere Landschaft der bis in die Gegenwart nachwirkt.

Heute werden entwässerte Moore im Rahmen von Natur­schutzprojekten wieder vernässt. Nach erfolgreicher Revitalisierung sind sie wieder fähig, Kohlenstoff und Wasser in großen Mengen zu speichern und tragen dazu bei, Siedlungsräume vor Hochwasser zu schützen und und den Klima­wandel abzuschwächen.

Broschüre "Moore und Moorwälder" (PDF)

Broschüre "Gletscher, Karst, Bergwälder - verstehen, erleben, schützen"

WED LogoGletscher, Karst und Bergwälder – drei unterschiedliche Lebensräume, die doch die starke Prägung durch das Wasser eint. Alle drei haben zugleich auch als Wasserspeicher eine wichtige ökologische Funktion inne, von der in hohem Maße auch der Mensch profitiert. Gemeinsam ist allen drei Lebensräumen auch die Faszination, die sie auf Freizeitsportler ausüben. Wanderer, Mountainbiker, Schitourengeher und Pistenschiläufer, sie alle suchen Bewegung, Erholung und Abstand vom Alltag. Neben dem sportlichen Erlebnis ist es vor allem die Freude an den Schönheiten der Natur, welche die Menschen anlockt. Doch die oft intensive Freizeitnutzung hat auch ihre Schattenseiten:

Weiterlesen: Broschüre Gletscher, Karst, Bergwälder

Broschüre „Bäche, Flüsse, Auwälder – verstehen, erleben, schützen“

WED Logo Die im Rahmen der Aktionsdekade der Vereinten Nationen „Wasser – Quelle des Lebens 2005-2015“ im Jahr 2011 initiierte Kooperation zwischen Naturfreunden und den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) „Wasser:Wege – Österreichs Wasserschätze erhalten und erleben“ startete zum Weltumwelttag am 5. Juni 2012 ins zweite Themenjahr. „Bäche, Flüsse und Auwälder“ stehen nun ein Jahr lang mit Umweltbildungsveranstaltungen, Wanderungen und Fachexkursionen in ganz Österreich im Mittelpunkt.

Weiterlesen: Broschüre „Bäche, Flüsse, Auwälder"

Broschüre "Seen und Uferzonen - verstehen, erleben, schützen"

WED LogoSeen und Uferzonen beherbergen vielfäl­tige Lebensräume mit einer artenreichen Tier und Pflanzenwelt. Für Erholungssu­chende sind sie besonders beliebte Ziele, sei es für Badeausflüge, Bootstouren oder Wanderungen. Doch Seen sind als Lebens und Freizeitraum nur so lange attraktiv, so lange sie auch ökologisch intakt sind.

In der Vergangenheit waren es zumeist stoffliche Belastungen, die den Seen zu schaffen machten und in Extrem fällen zu einem „Umkippen“ des Gewässers führten. Heute sind die Gefährdungen viel schichtiger:

Weiterlesen: Broschüre Seen und Uferzonen

Mehr Bewusstsein für natürliche Flusslandschaften

Umweltkonferen NaturFreunde Sachsen 2014Almut Thomas, stellv. Landesvorsitzende der NaturFreunde Sachsen eröffnet die Umweltkonferenz

Die Umweltkonferenz der NaturFreunde Sachsen am 27. September 2014 widmete sich dem Thema Hochwasserschutz in Sachsen. Ca. 30 Gäste konnten die Veranstalter begrüßen. Besser wäre es gewesen von Hochwasserrisikomanagement zu sprechen, wie Dr. Uwe Müller (Abteilungsleiter im LfULG) in seinem Vortrag betonte.

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