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Kontrollpunkt Rinnelbrunnenweg – Naturlehrpfad

Der Rinnelbrunnenweg ist Teil des Naturlehrpfades um Löbau. Ein Naturlehrpfad ist ein ausgebauter Wanderweg entlang von naturwissenschaftlichen Objekten, der meist mit Schautafeln bestückt ist. Er kann Wissen über Flora und Fauna, Bodenkunde, Geologie, Bergbau, Ökologie oder Kulturgeschichte vermitteln.

Der Große Naturlehrpfad „Rund um Löbau“ wird in drei Etappen unterteilt und ist auch als Radwanderung zu empfehlen. Der erste Abschnitt führt circa 15 km von Löbau nach Kittlitz. Der zweite Abschnitt geht von Kittlitz nach Großdehsa mit 10 km und der dritte Abschnitt von Großdehsa wieder zurück nach Löbau mit 19 km. Die Gesamtlänge ist somit 44 km mit einfachem Anspruch der Tour. Für die gesamte Länge werden ca. 11 Stunden als Wanderung notwendig sein, je nach Kondition des einzelnen Wanderers.

Als Sehenswürdigkeiten entlang des Pfades erwartet Sie der Löbauer Berg mit seinem Turm, mehrere Aussichtspunkte, Naturschutzgebiete und den historischen Stadtkern von Löbau. Auf 27 Schautafeln erhalten Sie natürliche und geschichtliche Zusammenhänge in Natur und Landschaft veranschaulicht. Entstanden ist dieser Naturlehrpfad 1989/90 im Auftrag der Stadtverwaltung Löbau und wurde umgesetzt durch die TÜV-Gruppe Rheinland.

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Kontrollpunkt Gemauerte Mühle

Auch die Georgewitzer Skala ist ein Naturschutzgebiet. Der bekannteste Felsen ist der „Rittersprung“ und diesen umgibt folgende Sage:

Vor knapp 200 Jahren ereignete sich unweit von hier ein grausiges Unglück. Ein Gutsherr verfolgte eine Magd aus dem Dorfe Bellwitz, um sie in seinem verrufenen Schloß zu verführen. Die ängstliche Magd floh, versteckte sich auf dem Felsen hinter einem Baum. Der Gutsherr, der das Pferd nicht rechtzeitig zum Stehen brachte, stürzte aufgesattelt in die Tiefe und ein gellender Schrei hallte durch die Schlucht. Dieser soll noch heute zu hören sein.

Kontrollpunkt Wendisch Cunnersdorf

Hier am Bahnübergang befinden Sie sich in Wendisch Cunnersdorf, früher auch zu Rosenhain gehörend. Der Ort wird urkundlich erstmals 1317 als Conradisdorf sclavicalis erwähnt, wobei seine Entstehung bedeutend eher stattgefunden haben soll. Trotz seiner wirtschaftlichen Bedeutsamkeit als Mühlenstandort hatte dieser Ort nie einen eigenen Bahnhof.

Wussten Sie schon, dass wir mehrmals im Jahr wandern? Nicht nur die jährliche öffentliche Löbauer Bergwanderung findet unter unserem Namen statt, sondern auch zahlreiche verschiedene Touren in der Oberlausitz und der Umgebung. Und nicht nur Wanderungen bieten wir, auch fahren wir mit dem Rad oder verreisen gemeinsam. Gäste sind dazu willkommen. Mehr Informationen erhalten Sie am Ziel, hier auf der Internetseite oder unserer Facebook-Seite (zu finden unter http://www.facebook.de/NaturFreunde.Loebau.

Wendisch Cunnersdorf

Quelle: Peter Emrich, http://www.loebaufoto.de/

Kontrollpunkt Rotstein

Hier befindet man sich in einem der ältesten Naturschutzgebiete in Sachsen. Geprägt ist dieser Landstrich durch den Rotstein, der auch gleichzeitig Namensgeber für das Gebiet ist. Seit 2003 ist das Gebiet im europäischen Schutzgebietsystem „Natura 2000“  integriert. Bei der Ernennung zum Naturschutzgebiet 1912 zählte diese Bergkette zu den pflanzenreichsten Bergen in der Oberlausitz mit über 530 Blütenarten. Besonders zu beachten waren und sind die Leberblümchenteppiche und seltene Orchideenarten. Bei der Bewirtschaftung in den 20-er Jahren wurde auf Eiben und Wacholder geachtet, sodass frühzeitig eine Symbiose zwischen der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzung und dem Erhalt der Natur in dem schützenswerten Areal gegeben ist. Heute ist besonders der Schutz der Haselmaus im Mittelpunkt. Durch die Arbeit des Rotsteinsverein konnte die Wiesengladiole erhalten werden, die durch Farne in Bedrängnis gerät. Den Wacholder sucht man allerdings mittlerweile vergebens. Die typische Flora sind Leberblümchen, Seidelbast, Wald-Gedenkemein, Türkenbundlilie, Eibe, Wiesen-Siegwurz und Aronstab.

Rotstein

Quelle: http://www.berghotel-rotstein.de


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